Mitarbeitende in Verwaltung und Technik am Universitätsklinikum Mannheim

– zum nächstmöglichen Zeitpunkt – in Vollzeit – unbefristet –

Beauftragter (w/m/d) für Medizinproduktesicherheit

Inhalt

Werden Sie Teil des starken Verbunds aus Universitätsmedizin Mannheim (UMM) und Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und übernehmen Sie eine Schlüsselrolle für die Patientensicherheit.

Als Beauftragte/r für Medizinproduktesicherheit nach § 6 MPBetreibV gestalten Sie sichere Prozesse, bewerten Risiken, koordinieren Meldungen und arbeiten eng mit Medizintechnik, Kliniken und Behörden zusammen. In einem innovativen, wissenschaftlich geprägten Umfeld tragen Sie maßgeblich dazu bei, die Qualität der Versorgung weiterzuentwickeln und die Sicherheit von Patientinnen und Patienten nachhaltig zu stärken.

Das Aufgabengebiet umfasst:

  • Zentrale Ansprechperson für Behörden, Hersteller und interne Bereiche in allen Fragen der Medizinproduktesicherheit gemäß § 6 MPBetreibV
  • Entgegennahme, Bewertung und Bündelung von Meldungen und Hinweisen zu Risiken und Vorkommnissen mit Medizinprodukten aus den klinischen Bereichen sowie von Herstellern, Behörden und Dritten
  • Koordination der frist- und formgerechten Meldungen an das BfArM und weitere zuständige Stellen in Abstimmung mit der Medizintechnik
  • Initiierung, Abstimmung und Überwachung von Korrektur- und Präventionsmaßnahmen (z. B. Rückrufe, Sicherheitshinweise, Prozessanpassungen)
  • Mitwirkung bei Auswahl, Einführung und Bewertung neuer Medizinprodukte hinsichtlich Sicherheit, Aufbereitung, Anwenderfreundlichkeit und Prozessintegration
  • Beratung und Unterstützung der klinischen Bereiche zu sicheren Prozessen, Einweisungs- und Dokumentationsanforderungen
  • Systematische Auswertung von Vorkommnissen, Beinahe-Schäden und Rückmeldungen sowie Ableitung von Maßnahmen zur Risikoreduktion und Patientensicherheit
  • Enge Zusammenarbeit mit Medizintechnik, Hygiene, Risikomanagement, Einkauf und weiteren Schnittstellen sowie Mitarbeit in interdisziplinären Arbeits- und Projektgruppen
  • Mitwirkung an der Weiterentwicklung von Richtlinien, Verfahrensanweisungen und Schulungskonzepten im Qualitäts- und Risikomanagement

Sie verfügen über:

  • Abgeschlossenes Studium der Medizintechnik, Medizin, Pflege‑, Gesundheits‑ oder Ingenieurwissenschaften oder eine vergleichbare Qualifikation mit relevanter Berufserfahrung
  • Fundierte Kenntnisse des Medizinprodukterechts, insbesondere der MDR, des MPDG und der MPBetreibV, sowie praktische Erfahrung im klinischen Umgang mit Medizinprodukten
  • Erfahrungen im Qualitäts- und/oder klinischen Risikomanagement sind wünschenswert
  • Sehr gute Kommunikations- und Beratungskompetenz, sicheres Auftreten sowie Freude an interdisziplinärer Zusammenarbeit
  • Gute IT-Kenntnisse, insbesondere im Umgang mit MS Office; Erfahrungen mit Dokumentenmanagementsystemen (z. B. roXtra) sind von Vorteil
  • Eine strukturierte, selbstständige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise sowie ein hohes Maß an Sensibilität für Patientensicherheit und Datenschutz

Wir bieten:

  • Eine verantwortungsvolle, abwechslungsreiche Tätigkeit an der Schnittstelle von Medizin, Technik, Qualität und Recht in einem modernen Universitätsklinikum
  • Engagierte, interdisziplinäre Teams in Qualitätsmanagement, Medizintechnik und klinischem Risikomanagement sowie kurze Entscheidungswege
  • Individuelle und strukturierte Einarbeitung sowie umfassende Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, z. B. im Bereich Medizinproduktesicherheit, Qualitäts- und Risikomanagement.
  • Attraktive Vergütung und Tarifurlaub nach TVöD-VKA (E11)  sowie eine arbeitgeberseitig finanzierte Altersvorsorge (ZVK)
  • Altersvorsorge für den öffentlichen Dienst
  • Angebote im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements und weitere standortbezogene Vorteile der Universitätsmedizin Mannheim

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann sprechen Sie gerne Herr van Dijck an (Telefon 0621-383 2920).
Ihre fachlichen Fragen beantwortet Herr Dr. Mau (Telefon 0621-383 8559).

Bewerbungsschluss: 31.05.2026; Kennziffer: 912-020

Wir stehen für Chancengleichheit. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung vorrangig eingestellt.